Das Wichtigste in Kürze
- Der xPositioner bündelt ATS, CRM, Multiposting, Profilerstellung, WhatsApp-Bot und Zeiterfassung in einer Oberfläche – statt fünf, sechs Einzeltools auf drei Bildschirmen.
- 100 Stellen schreibst Du laut Patrick Knaisch mit zwei Klicks aus, Kandidatenprofile werden pro Kunde individuell in rund 20 Sekunden generiert.
- Ein KI-Chatbot über WhatsApp antwortet Bewerbern rund um die Uhr, legt Kandidaten an und bucht Termine – auch am Sonntag um 22 Uhr.
- In der Beta-Phase kostet das Tool 250 Euro pro Monat, monatlich kündbar. Setup durch Patrick selbst für 70 Euro die Stunde, über diesen Podcast gibt es zwei Stunden Setup geschenkt.
- Dein bestehendes EAP-System musst Du nicht kündigen: Der xPositioner dockt per Schnittstelle an gängige ATS- und Lohnsysteme an.
Mal ehrlich: Wer in der Dispo sitzt, kennt das Spiel. Fünf Tools offen, drei Bildschirme, der Staplerfahrer taucht Montagmorgen um 6 Uhr nicht auf, und Du telefonierst Dich durch zwei Systeme, um Ersatz zu finden. Patrick Knaisch, Entwickler und Gründer des xPositioner und selbst jahrelang Prokurist in der Zeitarbeit, hat genau daraus ein Tool gebaut. In Folge 884 sprechen wir Klartext: Was spart der xPositioner wirklich an Zeit, was kostet er, und für wen ist er nichts? Ich habe in über 20 Jahren Branche viele Lösungen gesehen – diese hier gehört in den „muss man sich anschauen”-Stapel.
Was ist der xPositioner – und warum ist das anders als Dein ATS?
Der xPositioner ist eine webbasierte Komplettlösung für Personaldienstleister, die ATS, CRM, Multiposting, KI-Recherche, Profilgenerator, WhatsApp-Bot und Zeiterfassung in einem Board vereint. Kandidaten links, Kunden rechts, Anfragen in der Mitte – Du ziehst per Drag-and-drop zusammen, was zusammengehört.
Patrick beschreibt es so: „Ich habe halt alles an einem Bildschirm.” Früher musste er aus dem ATS die Pipeline öffnen, parallel im EAP-System ehemalige Mitarbeiter rausziehen und beide Listen abtelefonieren. Heute tippt er oben „Stapler” ein, bekommt alle Treffer aus Pipeline, Bestand und Ex-Mitarbeitern, hakt die Liste an und schickt eine Massen-WhatsApp raus. „Hast Bock, in drei Minuten anzufangen?” – fertig.
Und jetzt kommt der Punkt: Der xPositioner ist kein weiteres Insel-Tool, das Du neben Deinem bestehenden System betreibst. Er ersetzt ATS und CRM komplett und reicht nur noch die abrechnungsrelevanten Daten an Dein Lohnsystem durch.
100 Stellen in zwei Klicks – geht das wirklich?
Ja. Patrick schreibt im xPositioner 100 Stellen in zwei Klicks aus. Die KI zieht die Essenz aus den Karriereseiten Deiner Kunden, generiert Anzeigen in Deinem Design und verteilt sie über Multiposting auf die relevanten Portale.
Das Prinzip: Du klickst auf einen Kunden, der Crawler holt sich dessen offene Stellen, Du prüfst kurz, zweiter Klick, raus. Dasselbe gilt für Kandidatenprofile. Früher saßst Du eine halbe Stunde an einem Profil, und jeder Kunde bekam dasselbe. Mit dem xPositioner bekommt jeder Kunde ein individuelles Profil, zugeschnitten auf dessen Stellenanforderung – in rund 20 Sekunden pro Profil.
Dazu kommt die Vertriebsseite: Du gehst in Google Maps auf ein Gewerbegebiet, markierst einen Eintrag, ziehst ihn in die App – Kunde angelegt, Recherche läuft, Ansprechpartner und Produktinfos stehen fertig im System. Gebietserwanderung digital. Das sind die Prozesse, bei denen Du als Disponent nicht Stunden, sondern echte Tage pro Monat sparst.
Der WhatsApp-Bot: Bewerber um 22 Uhr – und morgens liegt der Kandidat auf Deinem Board
Hier wird es für mich richtig spannend. Der xPositioner integriert WhatsApp zweifach: einmal über die Meta-Schnittstelle, einmal selbst gehostet auf dem Server. In beiden Varianten kannst Du einen KI-Bot aktivieren, der außerhalb der Öffnungszeiten antwortet, Pflichtangaben abfragt (Patrick: „Wenn Stapler, lass Dir den Staplerschein schicken”) und bei Bedarf direkt Termine in Deinem Google- oder Outlook-Kalender bucht.
Das Ergebnis: Kein Bewerber geht mehr verloren, weil keiner zurückruft. Und das ist in Social-Media-Kampagnen entscheidend. Je später Du Dich meldest, umso unwahrscheinlicher die Einstellung. Patrick schätzt, dass von 100 Bewerbern rund 25 verloren gehen, weil der Dienstleister zu langsam war und der WhatsApp-Chatbot der Konkurrenz schneller abgefrühstückt hat.
Morgens liegt der Kandidat fertig auf Deinem Board, mit allen abgefragten Infos. Du siehst am Frühstückstisch auf dem Handy, wer um 8 Uhr zum Termin kommt.
Was kostet der xPositioner – und was ist der Haken?
In der Beta-Phase (bis Ende 2026) kostet der xPositioner 250 Euro pro Monat, monatlich kündbar, inklusive aller Kernfunktionen und KI-Nutzung. Nur spezielle Extras wie Bild- oder Videogenerierung werden zum Selbstkostenpreis weiterberechnet.
Das Setup übernimmt Patrick selbst – als Freelancer für 70 Euro die Stunde. Realistisch brauchst Du drei bis fünf Stunden, bis Homepage-Jobbörse, Kandidatenformular, Profil-Design, Stellenanzeigen-Templates und Schnittstellen stehen. Nach dem Setup folgen vier je einstündige Schulungen für Dein Team, verteilt über eine Woche: Recruiting, Kundenanlage, Sales-Prozess, offene Fragen.
Einen No-Brainer-Bonus habe ich Patrick im Podcast abgerungen: Wer über „Liebe Zeitarbeit” kommt, bekommt zwei Stunden Setup geschenkt.
Nach der Beta und dem Release der Version 1.0 wird der Preis steigen – monatlich kündbar bleibt es aber dauerhaft. Patrick: „Das habe ich mich selber immer so aufgeregt, 96 Monate im Vertrag bleiben – das möchte ich so nicht machen.”
Muss ich mein EAP-System rauswerfen?
Nein. Der xPositioner dockt per Schnittstelle an gängige ATS- und EAP-Systeme an, inklusive Universalschnittstelle für webbasierte Systeme. Du musst nichts doppelt erfassen.
In der Praxis sieht das so aus: Recruiting, Vertrieb, Profilversand, Vertragserstellung, Zeiterfassung – alles läuft im xPositioner. Erst wenn der Kandidat seine Krankenkassenkarte, Kontodaten und Ausweiskopie geliefert hat, überträgst Du Stammdaten einmal ins EAP-System. Der Stundenzettel kommt per WhatsApp rein, wird automatisch ausgelesen, CSV ins Lohnsystem, Lohnlauf starten, fertig.
Für reine Personalvermittlung reicht der xPositioner übrigens als Endlösung – inklusive E-Rechnung über die integrierte Zugferd-Anbindung.
Für wen der xPositioner nichts ist
Patrick ist da sehr klar: „Finger weg für den, der gern Lebensläufe ausdruckt, die Bewerbung löscht und im Rollcontainer einsperrt, damit kein Kollege dran kommt.” Der xPositioner macht alles transparent – innerhalb der Niederlassung sehen alle Kolleginnen und Kollegen die offenen Prozesse, inklusive Farbsystem.
Wer auf Datenhoheit innerhalb der eigenen Niederlassung besteht, kann das per Berechtigungssystem lösen. Wer aber grundsätzlich keine Transparenz will, wird mit dem Tool nicht glücklich.
Häufige Fragen zum xPositioner
Was ist der xPositioner?
Der xPositioner ist eine webbasierte Komplettsoftware für Personaldienstleister, die ATS, CRM, KI-gestützte Stellenausschreibung, Multiposting, Profilgenerator, Kundenrecherche, WhatsApp-Bot und Zeiterfassung in einer Oberfläche vereint. Entwickelt von Patrick Knaisch, selbst ehemaliger Prokurist in der Zeitarbeit, läuft die Lösung auf deutschen Servern (Hetzner, Ionos, Equinix) und ist DSGVO-konform.
Was kostet der xPositioner?
In der Beta-Phase bis Ende 2026 kostet der xPositioner 250 Euro pro Monat, inklusive aller Kernfunktionen und KI-Nutzung, monatlich kündbar. Das individuelle Setup übernimmt Patrick persönlich für 70 Euro die Stunde (ca. 3–5 Stunden Aufwand). Über Liebe Zeitarbeit sind zwei Setup-Stunden geschenkt. Nach dem Release der Version 1.0 wird der Preis steigen, bleibt aber monatlich kündbar.
Ersetzt der xPositioner mein EAP-System?
Nein, nicht zwingend. Der xPositioner dockt per Schnittstelle an gängige ATS- und EAP-Systeme an und übernimmt Recruiting, Vertrieb, Profilversand, Vertragserstellung und Zeiterfassung. Ins EAP-System wandern am Ende nur die Stammdaten des eingestellten Mitarbeiters und die CSV-Datei mit den Stunden für den Lohnlauf. Für reine Personalvermittlung reicht das Tool inklusive E-Rechnung komplett allein.
Funktioniert der xPositioner auf dem Handy?
Ja. Patrick hat die App dreimal entwickelt: für Desktop, Tablet und Smartphone. Auf dem Handy nutzt sie Kamera und Mikrofon – Du fotografierst Lebensläufe auf der Karrieremesse, sprichst Kandidatenprofile per Audio ein, auch in Fremdsprachen wie Ukrainisch oder Arabisch. Die KI liest aus und legt den Kandidaten an. Als Cloudlösung läuft das Ganze von überall.
Wie schnell kann ich mit dem xPositioner starten?
Realistisch innerhalb einer Woche. Nach dem Erstgespräch brauchst Du Logo, Vorlagen und Zugänge. Patrick baut Homepage-Jobbörse, Kandidatenformular, Profil-Design und Stellenanzeigen-Templates in drei bis fünf Stunden. Danach folgen vier je einstündige Teamschulungen (Recruiting, Kundenanlage, Sales, Zusammenfassung), verteilt über die Startwoche. Ergänzend gibt es einen wöchentlichen Zoom-Call für alle Kunden und einen integrierten KI-Chatbot für Fragen.
Fazit
Der xPositioner ist die konsequenteste KI-Umsetzung für die Zeitarbeits-Dispo, die ich bisher gesehen habe – ein Board statt sechs Tools, mit WhatsApp-Bot, Multiposting und individuellen Profilen, die in Sekunden entstehen. Patrick hat mit über 70 Kunden in der Alpha-Phase gelernt, was in der Praxis zählt. Für 250 Euro im Monat in der Beta, monatlich kündbar, ohne Vertragsbindung und mit persönlichem Setup durch den Entwickler selbst – das ist aus meiner Sicht ein No-Brainer-Test. Du musst Dein EAP-System nicht kündigen. Guck Dir das an, mach einen Termin, und entscheide dann.
Die ganze Folge hören
Hör Dir Folge 884 des Podcasts „Bereit für Zeitarbeit” komplett an – mit allen Beispielen von Patrick Knaisch, der Geschichte vom Azubi mit den „4321-Euro-Pflegehelfern” und dem kompletten Walkthrough durch das xPositioner-Board. Die Videoversion findest Du auf YouTube, die Audioversion auf Apple Podcasts, Spotify, Amazon Music und Deezer. Infos zum Tool und Termine direkt bei Patrick unter xpositioner.com.
